Integrierte Seltenerdmine im Norden Australiens wird staatlich unterstützt, auch vom deutschen Rohstofffonds.
Arafura Rare Earths kommt bei der Finanzierung seines Seltenerdprojekts Nolans weiter voran. Das australische Unternehmen hat nun die endgültigen Verträge für eine Unterstützung von umgerechnet etwa 145 Millionen US-Dollar mit der staatlichen National Reconstruction Fund Corporation unterschrieben (PDF). Nolans soll im Northern Territory entstehen und Australiens erste Anlage werden, die Abbau und Weiterverarbeitung von Seltenen Erden an einem Standort verbindet.
Die Zusage geht auf eine Vereinbarung aus dem Januar 2025 zurück. Damals standen zunächst die Eckpunkte fest, nun liegen die endgültigen Verträge vor. Festgelegt wurde dabei auch, zu welchem Preis die staatliche Förderung später in Arafura-Aktien umgewandelt werden könnte.
Zusammen mit den im April 2026 verbindlich gewordenen Zusagen über den deutschen Rohstofffonds und Export Finance Australia wächst der bereits abgesicherte Finanzierungsanteil für Nolans deutlich. Arafura spricht inzwischen von insgesamt rund 659 Millionen US-Dollar Eigenkapital und eigenkapitalähnlichen Zusagen für das Projekt. Bis zur vollständigen Finanzierung fehlen aber noch weitere Schritte: Vor allem müssen die großen Kreditverträge für das Projekt abgeschlossen, die Aktionäre eingebunden und die Voraussetzungen für eine endgültige Investitionsentscheidung erfüllt werden.
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