Trotz der operativen Verbesserung blieb jedoch ein kleiner Nettoverlust
Neo Performance Materials hat am Dienstag Ergebnisse für das erste Quartal vorgelegt. Der kanadische Spezialist für Seltenerd- und kritische Materialien profitierte von höheren Umsätzen, stark verbesserten Margen und einer besonders dynamischen Entwicklung bei den Technologiemetallen.
Der Umsatz stieg im ersten Quartal auf 155 Millionen US-Dollar, nach 121,6 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis erhöhte sich deutlich auf 26,6 Millionen US-Dollar. Unter dem Strich schrieb Neo allerdings weiter rote Zahlen: Der Nettoverlust lag bei 1,6 Millionen US-Dollar, nach 1,4 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum.
Wesentlicher Ergebnistreiber war das Firmensegment Rare Metals. Dort legten Umsatz und Ergebnis kräftig zu, unterstützt durch hohe bzw. steigende Preise für Hafnium, Gallium und Tantal. Auch Magnequench verzeichnete ein solides Wachstum, getragen von höheren Volumina und Nachfrage nach Magneten aus den Sektoren Elektrifizierung, Automatisierung und Computing-Infrastruktur. Im Bereich Chemicals & Oxides ging der Umsatz zwar zurück, die Profitabilität verbesserte sich jedoch deutlich.
Strategisch treibt Neo den Ausbau seiner Wertschöpfung außerhalb Chinas weiter voran. In Europa steht insbesondere der Hochlauf der Permanentmagnetproduktion im Fokus. Die Anlage in Estland hat inzwischen den millionsten Magneten produziert; prüft Neo desweiteren eine Erweiterung der Kapazität. Zudem wurde eine Produktionslinie zur Verarbeitung schwerer Seltener Erden mit Fokus auf Terbium und Dysprosium in Betrieb genommen.
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