Australischer Seltenerdkonzern kann von starker Nachfrage und höheren Preisen profitieren.
Lynas meldet (PDF) für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 (Januar bis März) einen deutlichen Anstieg des Umsatzes auf umgerechnet 190 Millionen US-Dollar. Das entspricht einem Plus von 115 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Für den Berichtszeitraum weist der australische Seltenerdkonzern eine Produktion von 1.996 Tonnen NdPr (Neodym-Praseodym) sowie acht Tonnen der schweren Seltenen Erden Dysprosium und Terbium aus. Die Separation dieser beiden Elemente wird bislang weitgehend von China dominiert, Lynas positioniert sich zunehmend auch hier als alternativer Anbieter.
Als Hintergrund für die positive Entwicklung nennt das Unternehmen sowohl höhere Preise für NdPr als auch gestiegene Absatzmengen. Die Nachfrage bleibt hoch, da Unternehmen und Regierungen verstärkt unabhängige Lieferketten für Seltene Erden außerhalb Chinas aufbauen, um geopolitische Risiken zu reduzieren und kritische Industrien abzusichern.
Zusätzlich stärkte Lynas in den vergangenen drei Monaten die eigene Marktposition durch langfristige Liefervereinbarungen mit Partnern in Japan und den USA sowie durch den Ausbau der Wertschöpfungskette im Bereich der Metallverarbeitung.
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